8. Gehacktes Kakao-Stout

Bierbrauen nach eigenen Rezepten mit möglichst einfachen Mitteln.

8. Gehacktes Kakao-Stout

7. April 2013 Gebrautes 0

Am 6.4. war es mal wieder so weit. Wir wollten ein Stout mit leichter Kakaonote brauen.

Vorbereitet hatten wir uns mit folgenden Zutaten:

  • 500 g Herkules Dolden (17,5%)
  • 2 Kg Gerstenflocken
  • 1 Kg Röstmalz / Farbmals Carafa Spezial (1100 – 1200 EBC)
  • 15 Kg Wiener Malz (7 – 9 EBC)
  • 2 Kg Black Malt (1220 – 1440 EBC)
  • 3 Kg Pale Chocolate Malt (500 – 600 EBC)
  • 2 Packungen Hefe
  • 1,65 Kg Kaba

Gestartet um 9:30 Uhr mit dem Einmaischen bei 40° und einer Rast von 15 Minuten.

9:45 Uhr – Aufheizen auf 66°

10:15 Uhr – Start der Rast

10:45 Uhr – Aufheizen auf 76°

11:58 Uhr – Bei 76,3° wurde mit dem Läutern begonnen. Dank Isolation konnte die Temperatur in den Tonnen bei 75,2° gehalten werden.

12:07 Uhr – Nachguß wird in die Pfanne geleert und erhitzt (Solltemperatur: 76°)

12:21 Uhr – Streitgespräch der Brauer, welche Hopfengabe ist richtig?

12:49 Uhr – Nachguß hat 61,2° erreicht und die Läutertonnen werden „geöffnet“. Leider ist der Treber dicht, daher musste mit aufhaken des Trebers selbiger zum Durchfluß gezwungen werden…

14:44 Uhr – Durch Gewalteinwirkung auf den Treber hat dieser endlich alles was an Würze da war her gegeben und wir konnten mit dem Aufheizen starten.

14:52 Uhr – bei 63,7° wurden 1,65 Kg Nesquik eingerührt. Vor dieser Zuführung hatten wir 12° Plato, danach kamen wir auf 15° Plato!

15:52 Uhr – Zugabe von 250 g Herkules-Hopfen bei 96,1°

16:21 Uhr – Kocht die Würze sprudelnd über den Rand.

17:35 Uhr – Beginn des Abpumpens… Zumindest wollten wir damit beginnen… Leider war die Pumpe defekt! Somit durften sich alle drei Brauer ihre Münder verbrennen um die Würze aus der Pfanne in die Fässer zu bekommen. Nun hoffen wir noch, dass das Bier nix abbekommen hat und alles gut geht. Unsere größte Hoffnung liegt dann bei der Hefe, die wie folgt beschrieben wird: „Diese sehr beliebte Vielzweckhefe ist sehr robust und zuverlässig. Sie produziert ein hervorragendes Geschmacksprofil und kann bei vielen Spezialbieren eingesetzt werden. Sedimentation: mittel. Endvergärungsgrad: hoch.

Dieser Hefestamm ist besonders leistungsstark, selbst bei Bieren bis zu 11,5 Vol. % Alkohol kann er verwendet werden und ist für Flaschengärung empfehlenswert.“